Freitag, 23. Februar 2007

Mein dunkler Prinz aus dem fernen Sueden
Waerst du doch bei mir geblieben

Wir hatten eine wunderbare Zeit
Fuer uns sangen die Voegel
Und die Sonne hat dazu gelacht
Der Mond hat uns den Weg gezeigt
Begleitet von den Sternen

In meinem Ohr sitzt
Noch dein Lachen von gestern
Es kitzelt mich - doch ich will weinen
Mich mit dem Mond vereinen

Mein goldener Prinz war so schoen
Ich moecht ihn gerne wiedersehn

Ach ich bin so traurig!
Die Wellen des Flusses
Wollen mich wiegen
Und sehen, dass meine Traenen versiegen

Doch ich - ich bin untroestlich traurig
Traurig und still

Meine Blumenuhr tickt laulos vor sich hin
Und die grauen Nebel des Grams
Umhuellen die Bluetenpracht

In mir drin ist finstere Nacht

Ich bin so traurig
Schmetterlinge legen ihre Fluegel fuer mich ab
Und schmuecken mir mein Haupt

Doch die Farbenpracht
Kaum angemacht
Zerfaellt zu Staub
Wie vertrocknetes Laub

Ich bin so traurig!
Die Waende wollen mir naeher ruecken
Um mich vor weiterer Qual zu beschuetzen

Das wird nichts nuetzen

Heute fuellen Traenen die trockenen Taeler des Mondes

Mein Gesicht ist wie der Mond
Von fern
Heut ists Nacht
Und die Traenen schimmern zauberhaft

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