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I Mond
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Seit einiger Zeit fühl ich mich gefangen
Bin einen weiten, weiten Weg gegangen
Und die Liebe zeigte mir
Viele verschiedene Gesichter hier
Ich besitze einen harten Geist
Nur, dass dus weisst
Hab unwegsame Gebiete bereist
Doch bin ich nie entgleist
Es kommt mir oft so vor
Als stündest du an meinem Tor
Reisst es gewaltsam ein
In einer Hand ein Glas voll Wein
Sobald ich dies getrunken hab
Fährt deine Hand an mir herab
Du holst dir, was ist mein
Und ich soll dankbar sein
Du trägst mich auf goldenen Händen
Um mich darin umzuwenden
Erhebst mich in leuchtende Hallen
Und lässt mich grausam fallen
Dies gewaltige Hin-und-Her
Verwirrt mein Herzen sehr
Ich vertraue dir nicht mehr
Deine Worte werden seltsam leer
Denn - was macht es Sinn
Wenn ich eingeschlossen bin
An einem fremden Leben zu leiden
Und für die Liebe zu bleiben?
(I - 05)
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Mein Herz ist schwer
Es schwimmt in einer Träne und sinkt
Ertrinkt -
Leis wimmerts vor sich her
So denk ich an die alte Zeit
Als mein Denken jung war
Das Weinen ist nun hörbar
Mein Herz; es schreit!
(I - 05, Port Macquairie)
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Gefangen in einem Körper aus Weiss
Schlafend das Mondgesicht
Umhüllt von einer Wolke aus Nichts
In dieser fremden Welt
Eine Welt der HItze
Wo Perlen sich an Tränen reihen
Heisse Tränen, kaltes Herz
Und so viel Fremde
Es wird schon werden
Sagt ich mir
Nur wann?
Wann ist es soweit?
Mädchen - weshalb sprichst du nicht?
Schlafend; dein Mondgesicht
Dein Herz weiss es ... Hör hin ...
Dir bleibt noch Zeit
Hör nur gut zu -
(I - 05, Brisbane)
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II Mond
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Es ist ein Ende
Mein Herz - sei nicht traurig
Nach allem, was geschehen
Es kommt wieder gut
Zeit, Zeit - komm und heile
Viel hab ich erlebt
Viel hab ich gebebt
Aus Freud und Leid aus
Lieb und Abscheu und Angst
Doch es ist traurig!
Und ein weiter Weg nach Haus
So einsam jetzt
Unsicher, bang
Wars richtig? Wars falsch?
(II - 05, Darwin)
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