Wie die ewigen Gezeiten
Zieht meine Seele in ferne Weiten
In mir sind Stimmen am ringen
Die duestere Lieder singen
Gestern noch war da ein Stern
Jetzt ist er grausam fern
Und sein helles Schimmern
Gleicht mehr einem Wimmern
In mir drin herrscht tiefe Nacht
Mir wurde das Licht ausgemacht
Meine Elfe wurde umgebracht
Ich bin aus einem wunderschoenen Traum erwacht ...
Nie haette ich gedacht
Ein Herz, so rein, zu treffen
Ich wuenscht ich koennt die Sterne greifen
Und lachen wie gestern Nacht
Mein Herz ist schwer
Die frohen Stunden eine Weile her
Mein Herz ist entzwei gesprungen
Ich halte es mit Not zusammen
Es ist ein Schreien in mir
Das moecht hinaus in die Welt
Doch ich bin gefangen im Nun und Hier
Umhuellt von einem schweigsamen Zelt
Ich befinde mich im freien Fall
Und warte auf den erloesenden Knall
Warte, was jetzt kommen mag
Mit jedem, neuen, fernen Tag
Freitag, 23. Februar 2007
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