Sonntag, 4. November 2007

Ich konnte eben gerade wiedermal weinen
Jetzt bin ich ruhiger
Ich kann draussen sitzen
Und Rauch gen Vollmond blasen

Der Mond ist heute
So wunderbar hell
Er blendet mich
Und ich muss ihn immerzu ansehen

So wie meinen neuen Freund
Zärtlichkeit umlodert mich warm
Ich habe einen König gefunden
Keinen Prinzen -
Und auch kein Frosch

Eine Hoheit mit eigenem Reich
Mit einer Prinzessin
Dem Regenbogen gleich

Kann ich hier Königin sein?

Ich bin plötzlich so ganz und gar anders
Eine neue C.
Und es macht mit Angst
Ich will bleiben; doch es reisst mich fort ...
Aber ich will nicht gehen

Mond - oh Mond
Was geschieht hier mit mir
Lage nicht hatte ich so viel Liebe zu geben

Wie lange - ach wie lange wird es halten
Ich fürchte mich und bin gespalten
Und dabei doch so eins

Ich bin wiedereinmal schaurig rätselhaft

Man könnte beinahe glauben
Ich sei aus Nebel gemacht
So sitz ich hier im bleichen Mondenschein
Und grüble mal wieder über mein Sein

Es raschelt um mich im Laub
Für die Tiere bin ich nur ein Stein
Für den Mond bloss ein weiteres Gesicht
Die Sterne frag ich heute nicht

Denn für mich bleibe ich gross
Ein silbernes Leuchten in meinem Schoss
Zeigt mir eine andere Welt
Die ein neuer Schein zusammenhält

Dankbar lausche ich der Nacht
Und manchmal kommt es mir so vor
Als könnte ich leicht schweben
ist dies Glück
Oder Verliebtsein ins Leben

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