Donnerstag, 8. November 2007

There's a big, round stone
Standing all alone
In a forest deep and dark
Far away from home

I travel there sometimes; in my dreams
Arrive with the last sun beams
Lay down on the cold, old grey
And whisper an ancient pray

This stone is older than time
It is made of moonshine
They say
And I stay and pray

Like thousands that have been here before
That have given birth
And people back to the earth
That have wished for life or death
And so many things more

Why am I here?
What brings me here?
I've never been here in real
Just this connection I feel

A knowledge from far, far away
That has chosen me and wants to stay
A destiny I can't deny
As it will help me fly - one day
Ein Endlos-Gedicht schreiben
Und wieder Geschichten erfinden
Meine Bildersprache wiederbeleben
In Symbolen denken

Die Welt wieder wahrnehmen
Als eine Einheit aus Unterschieden
Aus Gesetzen, älter als die Menschheit
Und Resultaten aus jüngster Zeit

All die sich drehenden Kreise
Ursachen und Folgen
Geschichten, die ineinander fliessen
Und sich am Anfang und Ende die Hand reichen

Die Mannigfaltigkeit des Seins
Das konfliktgehetzte Denken
Umstände und Schicksal
Erfahrung und Weisheit
Das neue Jahr wird eingeläutet
Und ich hab immer mehr das Gefühl
Ein neues Leben wächst in mir

Kann es sein?
Darf es das ...

Oder ist es bloss eine neue Assoziation
Eine weitere Illusion
Worauf hat sich mein Herz da bloss eingelassen
Ich kann das alles gar nicht in Worte fassen

Mein Verstand schweigt sich aus
Hält sich raus
Aus Herzensangelegenheiten
Und lässt mich schwebend über Sterne gleiten

Alle diese Sonnen, die da scheinen
Versuche ich in mir zu vereinen
In wievielen Welten leb ich eigentlich?

Gefühlswelt, Kopfwelt, Tierwelt, Alte Welt, Neue Welt, Bergwelt, Wasserwelt ...

Und jede für sich ein Universum
Lichtwirbeln gleich strahlen sie sich an
Löschen sich gegenseitig aus
Wandern durchs All des Lebens
Um sich hie und da zu begegnen
Ich steh hier unten auf dem Kopf
Und reck und streck mich nach den Sternen

Dabei hab ich meinen Verstand verloren

Ich muss zurück auf meinen Weg
Ich darf nicht alles riskieren
Nicht wieder - ich könnte alles verlieren

Ich will keinen Märchentraum leben
Während die Alpgeister ungesehen
Leise ihre Netze weben

Und ich erwach aus einem Traum
Sterbend auf meines Lebens Saum
Ein neues Jahr, der erste Tag
Was mir dieses wohl bringen mag
Ich befinde mich in einer magischen Wende
Es ist der Anfang vom Ende

Sonntag, 4. November 2007

Ich schreibe mal wieder
Dem Teufel ein Ohr ab
Und greif ihm die Hörner
Dann schau ich ihm ferner
Tief in die Augen
Und werd ihm seine Sinne rauben

Sobald er von mir erlegt
Vor mir auf dem Boden liegt
Werde ich ihn langsam heilen
Denn er wird immer neben mir weilen

Doch je mehr ER MICH verehrt
Frieden in mein Leben kehrt
Was soll ich über dich schreiben
Ich kenne dich kaum
Doch ich möchte bitte einfach bei dir bleiben
Komm - wir erschaffen uns ein Raum

Ein Traum wie ein schützendes Zelt
Das uns abschirmt gegen die Welt
Eine Oase aus pflegen und hegen
Ein ruhiger Ort im hektischen Leben

Das Eigenartige ist:
Ich kann dich nicht begreifen
Doch mein Herz scheint ohne Hast
Sicher nach dir zu greifen

Es ist eigenartig und schön
Und kann von mir aus noch lange so gehn
Ich konnte eben gerade wiedermal weinen
Jetzt bin ich ruhiger
Ich kann draussen sitzen
Und Rauch gen Vollmond blasen

Der Mond ist heute
So wunderbar hell
Er blendet mich
Und ich muss ihn immerzu ansehen

So wie meinen neuen Freund
Zärtlichkeit umlodert mich warm
Ich habe einen König gefunden
Keinen Prinzen -
Und auch kein Frosch

Eine Hoheit mit eigenem Reich
Mit einer Prinzessin
Dem Regenbogen gleich

Kann ich hier Königin sein?

Ich bin plötzlich so ganz und gar anders
Eine neue C.
Und es macht mit Angst
Ich will bleiben; doch es reisst mich fort ...
Aber ich will nicht gehen

Mond - oh Mond
Was geschieht hier mit mir
Lage nicht hatte ich so viel Liebe zu geben

Wie lange - ach wie lange wird es halten
Ich fürchte mich und bin gespalten
Und dabei doch so eins

Ich bin wiedereinmal schaurig rätselhaft

Man könnte beinahe glauben
Ich sei aus Nebel gemacht
So sitz ich hier im bleichen Mondenschein
Und grüble mal wieder über mein Sein

Es raschelt um mich im Laub
Für die Tiere bin ich nur ein Stein
Für den Mond bloss ein weiteres Gesicht
Die Sterne frag ich heute nicht

Denn für mich bleibe ich gross
Ein silbernes Leuchten in meinem Schoss
Zeigt mir eine andere Welt
Die ein neuer Schein zusammenhält

Dankbar lausche ich der Nacht
Und manchmal kommt es mir so vor
Als könnte ich leicht schweben
ist dies Glück
Oder Verliebtsein ins Leben
Ich kann einfach nicht mit Kindern
Bin mit ihnen viel zu schroff
Erwarte viel - beobachte viel
Doch weiss oft nicht was sagen
Wie wäre das mit meinen eigenen Gofen
Ich denke, die hätten es nicht leicht um mich

Ach, meine allerliebste C.
Was für Fragen stellst du da an dich?
Zum ersten Mal ist mir die Abeit
Ein Weg zur Flucht
Damit mein Denken nicht mehr nach Pfaden sucht
In die Abwesenheit und Vergessenheit

Zwar noch zwischen Nebelschwaden
Doch den Blick auf die Lichter gerichtet
Schritt für Schritt Dinge verrichtet
Nichts wird lange aufgeschoben

Es herrscht ein emsig Treiben
Und die Stunden fliegen vorbei
Eine Woche vorüber oder drei
Ich kann nicht stehen bleiben

Wie gern würd ich mich besinnen
Einige lausche Tage verbringen
Mir stille Lieder singen ...
Ach, ich fühl mich so befreit
Ich darf einfach sein
Es ist so gut
Und will noch gar nicht denken

Mich umgibt eine Wärme
Wie zehntausend Arme
Die mich halten
Und der frische Wind
Streichelt mich sanft

Ich blühe auf in 1000 Farben
Und war hier schon mal

Meine Seele kann sich erinnern
Und sie tanzt und lacht
Laut in die Sonne hinauf

Mein Leben!
Ich danke dir!