Sonntag, 29. April 2007

Schwaechen sind Staerken sind Staerken sind Schwaechen

Vor euch steht ein kleines Kind
Das sanft wankt im leichten Wind
Augen wie die See
Haut so weiss wie Schnee

Ihr seht vor euch eine alte Weise
Deren Stimme fluestert leise
Graue Worte hart wie Stein
Besingen Mond- und Sonnenschein

Vor euch schimmert ein helles Licht
Es erhellt eure dunkle Nacht
Haelt eure Herzen wohlig warm
Und nimmt euch sanft in den Arm

Seht mich an, die schwarze Spinne
Wie ich meine Spiele gewinne
Ihr bleibt in meinen Netzen kleben
Ich trachte kalt euch nach dem Leben

Ihr seht in mir ein Elfenweib
In einem wunderschoenen Kleid
Ihr sucht in mir ein Spiegelbild
Und mein Herz; es laechelt mild

Es ist ein Feuer, das lodert in mir
Heiss und unberechenbar
Es ist diese Freude und die will spielen
Mein kleiner Narr weiss nicht wie zielen ;-)

Oft bin ich eisern und kalt
Ja - ich bin tausende Jahre alt
Mein Herz kann in der Eiszeit weilen
In tiefem Schlummer will es heilen

In meinem Innere braust ein Sturm
Auf meiner Suche nach dem Turm
Der in der Mitte steht
Sich eine meiner Welten dreht

Eine andere Welt steht komplett still
Da kann es donnern wie es will
Um mich herum mag die Erde beben
Ich stehe fest in meinem Leben

Doch manchmal herrscht eine tiefe Nacht
Leise Stimmen wimmern sacht
Mein Leben ist ein Fluch
Oft kommen Geister zu Besuch

Ich bin ein sonnerfuellter Morgen
Frisch und munter ohne Sorgen
Engel um die Wette glaenzen
Und sie lachen, tanzen, tanzen ...

Ich bin und ich bin nicht
Meine Stimme lautlos spricht
Mein Schweigen sich heiser schreit
Ich bin eins und bin entzweit

Ich werde ewig sein
Jetzt und hier und ewig mein
Ich bin das Rauschen im Wald
Ich bin jung - ich bin alt

Bin bloss Luft -
Die Briese wenn es windet
Ich bin was ihr sucht
Und was ihr findet

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