Ich halte etwas Wundervolles in der Hand
Doch in der Nacht zum Alp
Es schmerzlich verschwand
Und die Schwerter schneiden kalt
Also bin ich steif
Nichts bewegt sich in mir
Eigentlich bin ich wie tot
Gefangen im Jetzt und Hier
Und will doch immer fort ...
Weit, weit fort an einen anderen Ort
Doch kann ich nirgens verweilen
Muss staendig weitereilen
Nun aber bin ich gezwungen
Meine Eile runterzubringen
Zu verweilen
Nicht zu eilen
Zu erfahren
Durch tiefe Wasser zu fahren
Es gibt keinen Weg zurueck
Mich erwartet das Glueck
Auf der anderen Seite
In ferner, ferner Weite
Doch mir geht es um diesen Moment
Der auf weiteres die Ferne trennt
Das Hier und Nun will ich verstehn
Ich will einen leisen Schimmer sehn
Ich will lernen
Und Fruechte ernten
Ich moechte verehren
Und verehrt werden
Doch bin ich steif!
Mein Hirn ein Zwang
Um meinen Hals ein Strang
Verschwiegen traeume ich vor mir her
Und erkenne mich selbst nicht mehr
Selber zu denken faellt mir schwer
Und ich erdruecke immer mehr
Diesen Steinkreis moecht ich sprengen
Wieder durch die Waelder springen
Wieder singen, wie von Sinnen
Tausend Stimmen
In mir klingen
Ich will den Kreis durchdringen!
Montag, 5. März 2007
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