Montag, 5. März 2007

Cards on the Table

Ich halte etwas Wundervolles in der Hand
Doch in der Nacht zum Alp
Es schmerzlich verschwand
Und die Schwerter schneiden kalt

Also bin ich steif
Nichts bewegt sich in mir
Eigentlich bin ich wie tot
Gefangen im Jetzt und Hier

Und will doch immer fort ...
Weit, weit fort an einen anderen Ort

Doch kann ich nirgens verweilen
Muss staendig weitereilen

Nun aber bin ich gezwungen
Meine Eile runterzubringen

Zu verweilen
Nicht zu eilen

Zu erfahren
Durch tiefe Wasser zu fahren

Es gibt keinen Weg zurueck
Mich erwartet das Glueck
Auf der anderen Seite
In ferner, ferner Weite

Doch mir geht es um diesen Moment
Der auf weiteres die Ferne trennt

Das Hier und Nun will ich verstehn
Ich will einen leisen Schimmer sehn

Ich will lernen
Und Fruechte ernten
Ich moechte verehren
Und verehrt werden

Doch bin ich steif!

Mein Hirn ein Zwang
Um meinen Hals ein Strang

Verschwiegen traeume ich vor mir her
Und erkenne mich selbst nicht mehr
Selber zu denken faellt mir schwer
Und ich erdruecke immer mehr

Diesen Steinkreis moecht ich sprengen
Wieder durch die Waelder springen
Wieder singen, wie von Sinnen

Tausend Stimmen
In mir klingen

Ich will den Kreis durchdringen!

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