Freitag, 23. Februar 2007

Diese Nacht war sonderbar
Traumlos, endlos, klar
Frueh bin ich erwacht
Und hab mich wieder aufgemacht

Die Strass noch leer
Die Gerueche schwer

Fruehstueck hab ich weggefegt
Mich dann wieder hingelegt

Doch was dann kam
Mir den Atem nahm
Traeume haben mich gejagt
An denen ich beinah verzagt

Mein Innerstes, das stritt so sehr
Gegen was weiss ich nicht mehr
Wenn Aengste Aengste jagen
Ist keine Ruhe mehr zu haben

Zwischen Palmen Gedichte psalmen

Ja hier laesst sichs reichlich leben
Alles klein und rein - so fein
Taeglich auf den Straendchen kleben
Wenig denken; einfach sein
Mein Kompass zeigt
Stetig gen Sued-Osten
So weit mich meine Reise traegt
Werde ich nicht rasten

Gerne sitz ich hier
Ertrink im Horizont
Es erblueht mein Kind
Das mir innewohnt

Ungezwungen, leise und scheu
Ertast ich alles, was mir neu
Still und unsichtbar wie einst
Als kleiner, suesser Geist

Diese Rolle gefaellt mir zuweilen
Wirklich sehr
So haste ich ohne zu eilen
Und verlier mich immer mehr
Es weht ein neuer Wind
Ach, wie tanzt mein Kind
Ueber weisse Wolken geschwind

Und waehrend es behende tanzt
Leise Stapfen in die Wolken trampt
Ein weiches Sternenbild aus Samt

Das Bild scheint weich
Jeder Stapfen ein kleiner Teich
Flach doch tief zugleich

Noch waehrend du nach oben blickst
Es langsam in die Ferne rueckt
Den Sinn hast du nicht entdeckt
Ja so geht das mit den Traeumen
Sich oefters mal in Luft aufschaeumen
Und dann haengen in den Baeumen

Irgendwann in die Ferne ziehn
Meine Sinne mit ihnen fliehn
Und so wie es schien
Fuer lange enttragen sind

Es weint mein Kind
Doch mit dem steten Wind
Die Schluchzer nicht zu hoeren sind

Ein Traum im Wind
Verweht geschwindt
Verschwindt
What can I say
I thank you for every day
It was a wonderful time
And a beautyful game

We shared some special moments
Became real good friends
From yesterday I still hear
Thy laugh in my ear

You made me smile
It's been a while
Since I felt so free
So light - so me
Wie die ewigen Gezeiten
Zieht meine Seele in ferne Weiten
In mir sind Stimmen am ringen
Die duestere Lieder singen

Gestern noch war da ein Stern
Jetzt ist er grausam fern
Und sein helles Schimmern
Gleicht mehr einem Wimmern

In mir drin herrscht tiefe Nacht
Mir wurde das Licht ausgemacht
Meine Elfe wurde umgebracht
Ich bin aus einem wunderschoenen Traum erwacht ...

Nie haette ich gedacht
Ein Herz, so rein, zu treffen
Ich wuenscht ich koennt die Sterne greifen
Und lachen wie gestern Nacht

Mein Herz ist schwer
Die frohen Stunden eine Weile her
Mein Herz ist entzwei gesprungen
Ich halte es mit Not zusammen

Es ist ein Schreien in mir
Das moecht hinaus in die Welt
Doch ich bin gefangen im Nun und Hier
Umhuellt von einem schweigsamen Zelt

Ich befinde mich im freien Fall
Und warte auf den erloesenden Knall
Warte, was jetzt kommen mag
Mit jedem, neuen, fernen Tag
Es ist mir, als fege ein Sandsturm
Ueber mein Herz
Mich duerstet
Nach dir

Ach, mein goldener Prinz
Ich vermisse deinen Glanz
Ich moechte trinken von deinen Lippen
Mich in deinen Armen wiegen

Mir ist, als stuende eine Mauer
Vor meinen Augen
Mitten im Kopf

Ich bin sehender als die Blinden
Und blinder als die Sehenden
Ich bin ein Bluetenblatt im reissenden Strom
Und eine stehende Welle im Raum

Ich will schreien
Und muss doch tapfer sein
Mir liegen die Steine schwer
Im Mund und auf dem Herz

Mein goldener Prinz
Wir waren zwei Sterne
Hell leuchtend
Zusammen in weiter Ferne

Zwischen uns entstand
Ein wundervolles Band
Wir haben uns erkannt
Uns der Sonne zugewandt

Wir waren zwei Voegel
Verspielt auf den Aesten tanzend
Wir flogen hoch
Und balzten wild

Mir ist, als waere mein Herz
Eingeschnuert
Umwickelt mit Draht
Damit es nicht auseinanderfaellt

Mein dunkler Koenig
Weiser Krieger auf einsamen Wege
Ich weiss mein Herz kaum zu verbergen
Vor dir

Wir waren so stolz
Und fuehrten das Schwert
Jeder in seiner eigenen Weise
Ach, wir hatten Angst

Es sind die Narben - die Alten
Es soll heissen
Dass sie reissen
Und nicht fuer ewig halten

Oh, wir fuerchten ihn so sehr
Den Schmerz
Dass wir verschliessen
Unser Herz

Die Gedanken verdraengen
Die uns naeher braengen

Wir geniessen wohl bedacht
Dass ploetzlich ueber Nacht
Unsere kleine heile Welt
Ruck-zuck auseinanderfaellt

Und zwei Sternen gleich
Einsam unsere Bahnen ziehen
Und uns vielleicht nie wieder sehen

Mein goldener Koenig
Du warst so leicht

Wir konnten ueber Fluesse springen
Und ueber die Bruecken lachen
Wir konnten Seen durchschwimmen
Und in Hoehlen tauchen

Fische im weiten Ozean
Wir haben uns gefunden
Unsere Sprache erfunden
Uns verbunden

Jetzt bin ich allein
Und mit dir
Hab ich verlernt
Einsam zu sein

Mein Gang ist lahm
Mein Blick ist scheu
Mein Schweigen treu
Der Rauch mir zahm
Mein dunkler Prinz aus dem fernen Sueden
Waerst du doch bei mir geblieben

Wir hatten eine wunderbare Zeit
Fuer uns sangen die Voegel
Und die Sonne hat dazu gelacht
Der Mond hat uns den Weg gezeigt
Begleitet von den Sternen

In meinem Ohr sitzt
Noch dein Lachen von gestern
Es kitzelt mich - doch ich will weinen
Mich mit dem Mond vereinen

Mein goldener Prinz war so schoen
Ich moecht ihn gerne wiedersehn

Ach ich bin so traurig!
Die Wellen des Flusses
Wollen mich wiegen
Und sehen, dass meine Traenen versiegen

Doch ich - ich bin untroestlich traurig
Traurig und still

Meine Blumenuhr tickt laulos vor sich hin
Und die grauen Nebel des Grams
Umhuellen die Bluetenpracht

In mir drin ist finstere Nacht

Ich bin so traurig
Schmetterlinge legen ihre Fluegel fuer mich ab
Und schmuecken mir mein Haupt

Doch die Farbenpracht
Kaum angemacht
Zerfaellt zu Staub
Wie vertrocknetes Laub

Ich bin so traurig!
Die Waende wollen mir naeher ruecken
Um mich vor weiterer Qual zu beschuetzen

Das wird nichts nuetzen

Heute fuellen Traenen die trockenen Taeler des Mondes

Mein Gesicht ist wie der Mond
Von fern
Heut ists Nacht
Und die Traenen schimmern zauberhaft