Sonntag, 21. März 2004

:: Vierte Sonne :: Wirbelwind ::

Du schaust mich eindringlich an
Ob ich nicht etwas ändern kann
An diesem Moment sowie daran
Uns nicht zu trennen irgendwann

Du weisst zum Teil woher ich kam
Hast davon Ahnung, was man mir nahm
Es scheint schwer für dich zu sehn:
Deinen Weg kann ich nicht gehn!

Ich werde nie ganz nüchtern sein
Trotzdem im Herzen rein
Im Geiste fein
Und auf immer dein

Denk, ich weiss wohl was du willst
Da du all diese Fragen stellst
Vielleicht bin ich bereit
Vielleicht brauch ich noch Zeit

Noch immer schaust du mich an
Dein Blick zieht mich in einen Bann
Mein Herz will springen, so hoch es kann
Doch es hängt ein schwerer Stein daran

(VI - 04)

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Wieder bis tief id Nacht diskutiert
Derbi isch gar nüt Dumms passiert
I wott ja ehrlech und offe si
Was i verzelle, das bi scho i

Mir si wie Nacht und Tag
Mir häbe üs so d' Waag
Mir wüsse nid was chunnt
I bi grau - und du bisch bunt

Doch ja, es stimmt
Dass i mir es Liechtli schiint
Eis, wo u verletzlech isch
Wennd ihm Luft zum lüüchte gisch

Wüetigi Stürm tobe voruss umenand
Doch drinne, i mir, liit es prächtigs Land
Dert, i mim Riich, suech i nach em Sinn
Gfüert vo mire innere Stimm

Mir si wie Nacht und Tag
Mir häbe üs so d' Waag
Mir wüsse nid was chunnt
I bi grau - und du bisch bunt

Du wetsch öppis für mi si
Wases gar nid für mi git
Wirsch geng hoffnigsloser derbi
Und ringsch um mini Zyt

S' isch wahr, i bruuche ke Retter
Wo mir s' Glück zu Füesse leit
Mi Boum treit nämlech grüeni Bletter
Isch riisig starch dür mini Vergangeheit

Baud wird är früschi Frücht trage
De Stürm haltet är stand
Doch wennd muesch nachem Liechtli frage:
S' isch dert, hinger dere schützende Wand

Mir si wie Nacht und Tag
Mir häbe üs so d' Waag
Mir wüsse nid was chunnt
I bi grau - und du bisch bunt

Am - C - E: Strophe
Dm - Am - E: Refrain
C - Am - Dm - Am - E: Schluss

(VI - 04)

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Dein <3 ist warm, wie ein Tag am Strand

Könnt ichs doch versteh'n
Wies flüsternd und beschwörend
Mein Innerstes betörend
Erzählt wie Stund um Stund vergeh'n

Nur ist mein <3 kühl, wie eine Festenwand

Bleib steh'n! Dein <3 kann seh'n!
Es versucht mich zu versteh'n
Will mir neue Wege weisen
Kennt die Heilsamkeit von reisen

Doch mein <3 ist stumm, wie ein alter Baum

Dessen Worte hört man kaum
Bloss leises Wispern
Entweicht seinen Ästen

Unsicherheit macht sich breit
Ist dein Weg mir nicht zu weit - ?

(VIII. 04)

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Ich komm nicht umhin
Es macht keinen Sinn

Aus meinen Augen blickt die Nacht dich an

Sie gehört zu mir - ist mein, ist Heim
Du kannst nicht widerstehn
Auch du wirst jämmerlich vergehn.
Dein Tag mag eine Lücke sein
Da pass ich manchmal gut hinein
Doch fühl ich mich dabei ganz klein
Und lache nur zum Schein

Aus meinen Augen blickt die Nacht dich an

Der dunkle Schimmer wird ewig scheinen
Hörst du der Wanderer Weinen
Die meine Augen lasen
Die sich dabei vergassen

Denn - aus meine Augen blickt die Nacht dich an
Es lässt sich nichts ändern daran

(VI - 04)

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Deine Augen
Will ich rauben
Und deinen Blick
Geb ich nie zurück

(VI - 04)

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Du schaust so gut zu mir
Immer näher tret ich dir
Mein Glück wird eine Falle sein
Haltlos stürz ich mich da rein

Es scheint, ich habs auch mal verdient
Wo das Dunkle nach mir sinnt

Doch dein Glück allein
Lässt mich noch nicht glücklich sein

(VII - 04)

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Kann ich ein fremdes Leben leben?
Wieviel kann ich dir dann noch geben?
Befähigst du mich zu sein?
Mit dir - doch ganz allein
Denn, wie du werd ich nicht sein

Es mag die Erde beben
Magst um den Verstand mich reden

Doch: ist mir mein Verstand wie Stein
Woran du stösst dir Kopf und Bein
Wenn du gehst, werd ich einsam sein

Werd weiter in meine Richtung streben

Kann ich mit dir ein fremdes Leben leben?

(VIII. 04)

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Ich bin aus meiner tiefen Nacht
Durch deinen Tag nicht aufgewacht

Vielmehr noch bin ich eingetaucht
Treibe ziellos umher
Bin verwirrt und aufgebraucht
Schlaflos, müde, leer

In meiner tiefen, ruhigen Nacht
Hast du was aus dem Lot gebracht

Ich war so unbeschwert allein
Meine Wege schienen klar
Heut' kann ich nicht mehr einsam sein
Nichts ist mehr, wies einmal war

(VII - 04)

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Nimm mich mit!
Nein - lass mich gehn
Ich mag dir nicht in die Augen sehn
Nimm mich sanft

Du bist die Wolke, die mich trägt
Ich blick von hoch im Himmelszelt
Hinunter auf meine eigene Welt
Hat' ich mich geirrt, fragt' ich betrübt

Ich geh also mit
Tauche tief ein in mein eigen Sein
Um zu vergessen mein altes Heim
Geh auf Abenteuerritt

Wolke, die mich umhüllt trägt
Wind, der mir Atem und Sprache verschlägt
Niemand hier sonst nach mir frägt
Endlose Weite mich erschlägt

Ich bleib also hier
In meinem alten Revier
Geh' den mir bestimmten Weg
Seit jeher mein Hoffnungsgebet

Durch meine Wolke verhüllt
Von einzigart'ger Freude erfüllt
Jag ich alle Worte
Von einem zu dem and'ren Orte

Was soll ich bloss tun
Es lässt mich nicht ruh'n
Bin hin - und hergerissen
Zwischen Blindheit und Wissen

(VIII. 04)

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Dein unruhiger Blick
Lastet schwer auf meinem Herz
Ich spüre deinen Schmerz
Doch kann nicht zurück

Heut will ich für dich tanzen
Als dein Wirbelwind
Werde kleiner - wieder Kind
Und spiele mit den Wanzen

Der Wind und ich
Wir Hand in Hand
Verwandeln Land in Tand
Suchen rastlos dich

Rosenduft aus deinen Augen
Luft wie Blütenmeer
Mein Atem flimmert immer mehr
Ich will dir deine Augen rauben

(VI - 04)

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Eben noch, da hattest du
Meine Elfe aufgeweckt
Doch kaum machst du die Augen zu
Hat sie sich schon versteckt

Sie spielt mit dir
Komm her - geh hin
Ist gar arg und schlimm
Denn sie kennt dein Tier

Sie will dich verwirren
Wird dich lange umschwirren
Deine Träume nähren
Ohne je was zu erklären

(VI - 04)

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Stumm blick ich dich an
Vergessen, dass ich sprechen kann
Erfüllt von einer warmen Leere
Befreit von meiner inneren Schwere

Meine so düstere Vergangenheit
Reib ich mir aus dem Gesicht
Ein neues Werden lockt von weit
Ich folge diesem sanften Licht

(VI - 04)

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Es ist ein Leuchten hinter meinen Augen
Hör auf mir meine Energie zu rauben
Soll ich weiter an uns glauben?
Lässt sich Vergangenheit entstauben ...?

(VI - 04)

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Es sind weinende Rosen, die du da spürst
Ihre Schatten bedecken dein Gesicht
Es sind meine Tränen, die du jetzt hörst
In ihnen bricht alles Licht

(V - 04)

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