Dienstag, 17. März 2009

Why did I leave you darling
Why have I gone so far
Why did you let me go
Baby I miss you so

I wish you could take my heart
And hold it into your hands
Look it has broken apart
Like I did break yours

It was never meant to be this way
I was meant to be with you
I was meant to stay

Now I'm falling, we're falling
Now I'm calling, we're calling
I know you miss me too
How true?
Is love?
Da wo ich hingehe
Funkeln die Strassen
Meine Fussstapfen liegen wie
Schwarze Perlen hinter mir
Und hin und wieder
Zieh ich ein Band hinter mir her

Ein Band voller Bilder
Und voller Erinnerungen schwer
Da wo ich hingehe
Liegt Stille im Raum
Meine Blicke gehen wie
Strahlen hin und her
Und plötzlich
Wird es tosend laut
Ein Wasserfall voller Ideen
Auf mich und alles herunterfällt

Da wo ich hingeh
Glitzert Staunen in der Luft
Und wenn jemand meinen Namen ruft
Dann donnert es von den Wänden
Und dies leise Zittern in meinen Händen
Verstummt ...
Die Luft summt ...
Erfüllt vom Raum
Hört man mich kaum

Kennst du die Sprache der Bäume?
Dies ist die Stimme meiner Träume

Hört ihr auch hin?
Mein Herz verzehrt sich nach Nähe
Ich will umgeben sein
Von euch

Doch hab ich noch keine Pläne
Bin so fern von dir
Und mir

Immer auf der Suche
Was ich wirklich brauche
Wo ich hinkomm will ich weg
Geh ich weg komm ich nirgendwo hin

Immer auf der Suche nach Sinn

Nach etwas, das mir gefällt
Etwas, das mich erfüllt
Etwas, das mich zusammenhält
Einhüllt!

Wenn alles um mich herum
Auseinanderfällt ...
Ich habe dich gesehen im Traum
Und uns getroffen auf seinem Saum
Doch mit wem bin ich in aller Höhe
Geflogen wie Schwäne?

Wo warst du schon wieder?
Immer nur eines der verblassenden Bilder
Mit wem bin ich ins Buch gesprungen
Und habe die schönsten Stimmen gesungen

Ich hatte auf dich gewartet
Eingehüllt in Leinen im Bett
Doch das Mädchen hat dich aufgehalten
So bin ich mit wem anderem weg

Und dann in der Traube von Leuten
Sind wir alle gestanden
Ich vorne du hinten
Um auf einer Hochseilbahn zu landen

Die Menschen drängten uns ab
Du bist nicht zu mir durchgestossen
Und durch die menge sahst du mich an
Mit traurigen Augen grossen

Wir wollten uns treffen
Am Fusse des Bergs - ein Fest
Und konnten uns tatsächlich greifen
Etwas abgeschirmt vom Rest

Ach, und wie wir uns küssten!
Und hielten!
Wie sehr wir uns doch vermissten
Und uns gegenseitg wollten

Doch leider nicht für lang
Denn nach wenigen Minuten
Wurdest du wieder von mir gezerrt
Und ich wurde sowas von wütend!
Hab mich gesperrt

Wollte dich halten
Bat dich zu bleiben
Doch du warst gespalten
Zwischen mir und den Deinen

Ich weiss nicht, was du dann gemacht
Denn ich bin herzrasend aufgewacht

Dein schönes Antlitz - ein Dunkles
Noch in meinem Geiste funkelt

Ja - ich wollte dich so sehr!
Doch dann warst du nimmermehr
Immer wenn sie weinen muss,
Dann geht sie Zwiebeln schneiden.

Um es zu verbergen.
Es ist beinahe wie in Endes Geschichte
Trotz meiner erträumten Flügel
Bin ich zu schwer zu fliegen
Weil ständig ich mit Sorgen beschäftigt war
Sorgen für mich und die anderen
Verbannt durchs Labyrinth zu wandern
Wo ich mich oft auch verlor
Auf der Suche nach dem goldenen Tor
Worin mein Schatz auf mich warte
Bis auf meine Ankunft verharre
Dessen Antlitz ich nicht kenne
Und plötzlich ist es zu spät
Und ich sterbe im Lichte der Nacht
Und wart' nie wieder aufgewacht

Ich hatte einige goldene Momente 

Worin ich mein Potenzial erkannte 

Immer nimmt man Gesundheit 

Als selbstverständlich an 

Und ich wusste bis anhin 

Dass ich mich auf mein Glück 

Verlassen kann 

Bis hierher hast du, mein Leben 

Mir stets die richtigen Wege gegeben 

Nur jetzt versink ich in Ratlosigkeit 

Denn genau jetzt, endlich, wär ich bereit 

Diese ach so schwer erlernten Flügel 

Gen den Himmel zu heben 

Und los zu fliegen 

Meiner Erfüllung entgegen

Welt, was willst du von mir?
Ich will nach den Sternen greifen
Und du bindest mich am Boden fest

Diese Krämpfe in den Händen
Was willst du mir damit sagen?
Und die Krämpfe in meiner Seele
Wer kann dies schon ertragen?

Willst du mich testen?
Mich verfestigen?

War doch schon zur Hölle und zurück
Erkannte doch mit einem Blick
Des Lebens Schicksal
Meiner Mutter Qual

Willst du es an mich weitergeben?
Welt, ich sag dir - so will ich nicht leben

Alles eine Frage des Wollens 

Ich wünschte ich wäre etwas spiritueller geworden 

Was wohl geschieht mit mir 

Während die Tage älter werden?

Lethargie

Langeweile nagt an mir
Der Schlaf sitzt teif in den Knochen
Was genau soll ich denn hier
Ausser für die anderen kochen

So sitz ich auf meinem Hintern
Und versuch zu überwindtern
Mein Kopf ist schwer
Die Gedanken leer

Ich will mich bewegen - will raus
Raus aus diesem kleinen Haus

Ich kenn die Gegend nicht
Das Auto krieg ich nicht
Geld hab ich schon lange keins
Und betteln will ich nicht

Das bebe - ja ist zwar sehr süss
Das aber immer nur schlafen muss
Und dann essen
Dann erbrechen
Dann koten
Und meine Langeweile ist verboten

Begeistern sollt ich mich
Nur kann ichs einfach nicht
Ich will das mein Leben endlich
Aus dieser Warteschleife ausbricht

Ich ertrage diese Lethargie nicht mehr
Ich werde täglich schwerer und schwer
Täglich dunkler und trüber
Und bin langsam wirklich hinüber

Filmen ist uninteressant
Zuminddest für mich, unerkannt
Mein Leben soll sich mal um mich drehn
Und nicht immer nur den anderen zusehn

Es wird Zeit die Schale zu brechen
Ausbrechen! Aus mir!
Ausbrechen von hier
Von euch allen
Und in mein eigenes Leben fallen

Zu lange hab ich gewartet
Ausgeharrt - wurde selbst veraltet

Kein Wunder kriecht die Depression wieder hoch
Und Aggression
Auch Wut

Nein, ich fühl mich gar nicht gut

Habs satt die Regression!
Ich will ja glücklich sein
Doch du fehlst mir so
Die Tage sind so schrecklich lang
Und die Nächte so einsam und still

Mein Herz will bei dir sein
Und weiss doch nicht was es will
Ich sitz im Flugzeug auf dem Weg
Zu ihr, die ich so lang nicht gesehn

Was tu' ich eigentlich hier?
Dabei wünscht ich mir doch bloss
Ich sei bei dir ...

Mein König - mein Ein-und Alles
Ich will mit dir den Weg finden
Ich muss mit dir unser Sein entwinden
Du und ich wir gehören zusammen
Ich kann dich nicht verlieren durch die Weite

Es würde mich spalten
Und doch geschieht es mir
Dass ich zweifel und grübel
Zu tief
Du weisst schon - über das Mädchen

Und so ...
Über uns, falls es das je gibt
Ich will mit dir die Welt an uns reissen
Die Wüsten bewegen
Die Meere umwälzen
Du und ich für immer
Oder täusch ich mich da?

Du sagtst du wirst warten
Warten bis ans Ende der Welt
Bis ich wieder vor die steh

Doch ich will nicht, dass du wartest
Bitte beweg dich! Mach etwas!
Etwas Grosses woran ich glauben kann
Daran ich mich festhalten kann
Etwas, das mich glücklich macht
Für eine lange, lange Zeit!

Ich brauche dich!
Ich kann nicht ohne dich
Es macht keinen Sinn
Oder eben nicht so richtig
Ist mir etwas wichtig

Du musst mir helfen
Dem Leben Sinn zu geben
Und Freude zu kultivieren
Ja, ich will leben - doch nicht alleine mehr
Nur noch mit dir

Aber ich fürchte das kannst du nicht
Nicht mit mir ...

Und Panik steigt in mir hoch
Hab ich falsch entschieden
Für dich?
Bitte lass mich dich nicht verlieren

- Die Weite
Ich kann schlecht mit ihr umgehn
Nähe muss es sein
Ein Ziehen und Zügeln

Denn ja, ich vergesse schnell
Gefühle vergehen oder ändern
Das macht mir die grösste Angst
Denn ich will dich spüren!

Aber auch wenn du da bist
Entgleitest du mir oft
Und in der Ferne bleibt nur noch
Worauf man hofft

Was wenn ich schwer krank würde
Würde er dann kommen?
Wie kann es sein, dass ich mir das vorstellen will
Was hät ich dann?
Ihn für kurz und Pein für lang

Ob's Amelia wohl auch so ging?

Es kann nicht sein!

Er muss doch merken wie wichtig
Mir ein Leben mit ihm ist ...
Und dann entsprechend handeln

Was wenn er das einfach nicht kann?
Nie lernen wird?
Ein Leben lang warten?

Schon wieder ...
Alles prasselt auf mich ein
Meine Schwester hat geworfen
Und ich spring nach dem Kneuel

Dabei sitz ich in der Zeitmaschine
Lass mich katapultieren
Weiss der Himmel wie weit

Mein Herz ruht im Süden
Doch es steigen auch Zweifel auf
Die Tiefen meines Seins
Weit und dunkel wie das Meer

Ich muss schwimmen lernen
In mir

Mein Werden ...?
Eine Frage der Zeit ...?

Ich will doch leuchten
Will explodieren
Implodieren
Kreiren

Nur wo, wie, wann?
Out of sync
Not in time
Either too low
Or too high

Look at the world
Everyone is running after something
Money, corporate, recognition
Basically all the same

Only me - I'm out of sync
Never on time
Either too slow
Or too far away

Take a close look at our world
Gotta run like everyone else
Gotta look the same
Or at least try to be so

But some are out of sync
We consider them to be low
Strong individualists or else
They brought that upon themselves

And better see for it
Never to ask for help
Of those who are in sync

Always too low
Or too slow
Out of time
Out of sync

How does this world think?
Feeling save being all the same
Family, two kids, a home
All in a TV show
Letzte Tage ...
Sie fühlen sich gut an
Voller Liebe und Zuversicht
Etwas worauf man hoffen kann

Letztes Warten ...
Es fühlt sich kurz an
Jetzt rast die Zeit
Wo sie zuvor still stand

Mir fehlen die Worte ...
Traurigkeit umhüllt mich zart
Freude auf eine alte Welt
Die Zeit wird gut und hart

Ich kann es ertragen
Brauch nur den Bauch zu fragen
Bald bin ich bereit
Für die nächste Zwischenzeit
Ich hab mir eine Oase geschaffen
Ein Ort der Ruhe
Da, wo der Bauch liegt

Hier begegne ich meinen Schatten
Und sehe zu
Wie mein Herz über die Welt siegt

Wär hätte gedacht
Dass alles sich so dreht
Mein Leben plötzlich kopfüber steht

Ich weiss nicht mehr wohin mich wenden
Und schaure mich davor traurig zu enden

Doch; ich hab mir meine eigene Oase geschaffen
Ein Ort wo ich hinkomm mit meinen Waffen
Und alles erst mal niederlege
Unbewaffnet und scheu mich hingeben kann
Ein endloser Raum - wie ein Traum

Was immer da draussen in dieser kalten Welt
Mir noch vor die Füsse fällt
Wenn immer ich zweifel und verzweifel
Wenn immer ich stolper oder erweiche

Ich weiss dieser Ort hat einen Bann
In den ich immer zurückkehren kann
Mein Leben, ich danke dir
Du bist so unglaublich zynisch mit mir
Weil ich nicht weiss, was ich mit dir anfangen soll
Schickst du mich in den Himmel hinunter -
Und hinazuf in die Höll

Und ich soll dann zwischen all dem Winden
Einen passenden Weg für mich finden

Das ist doch absurd!
Ein abgekartertes Spiel

Doch für das Spiel dank ich dir

Denn das Gute daran:
Dass man sich den Regeln widersetzen kann
Dann werden die Karten bloss wieder neu gemischt
Und ein neues Leben hat sich promt selber aufgetischt
Mein Herz ringt
In dieser seltsamen Zeit
Über ein Jahr ging vorbei
Doch keine Tür öffnete sich weit

Nur kleine Ritzen -
Enge Spalten
Wodurch ich mich könnt quetschen
Doch nichts Konkretes
Nur Verdrehtes

Nichts woran ich mich festhalten kann
Oder jemand der mir hilft Netze zu weben
Für mein verzwicktes Leben

So webe ich für alle anderen
Und bin verdammt über die Kontinente zu wandern
Ruhelos und unverstanden
Ziehe ich durch all Landen

Wo werd ich wohl glücklich sein?
Und zwar nicht nur zum Schein

Ich wünsch mir ein Leben
Das sich um mich verbindet
Eins, wo ich darf Mittelpunkt sein
Ein Leben, das mich findet
Sanft will ich dich küssen
Mein Prinz
Meine Hände prickeln
Über deine Haut

Dein Gesicht ist eben
Deine Augen schimmernder Wald
Gross und startk gibst du mir Halt

Ich möchte mich in dich einhüllen
Wie in ein güldenes Gewand
Deine Wärme entflammt mein Herz
Und Stunden kann es leuchten

Sanft will ich dich küssen
Ich schick meine Falter in die Nacht

Sie sollen dich im Schlaf leicht liebkosen
Mein Atem ist ihr Flügelschlag
Und ihr Singen erzählt von meinem Herz

Hörst du?
Die Tage sind wieder offen. Es gibt keinen Plan. Das bedeutet Gefahr. Fallen. Ins Nichts. Aus dem Nichts. Eine Aufgabe finden. Suchen. Stärker. Mehr. Tiefer graben. Nichts als Leere. Stunden vergehen. Abends ist es immer einfacher. Draussen die Sonne. Drinnen dieser Platz. Und doch eng. Eigene Enge. Mir selber auferlegt, Ketten - jede einzelne. Meine. Was will ich? Wollen. Zeichnen. Geschichten erfinden. Filme machen. Leben. Lachen. Es gibt keinen Plan. Es muss aber einen geben. Alles ist Entscheidung. Etwas bauen. Einen Plan bilden. Aus Farben. Aus Stein. Aus Wörtern. Oder eben planlos sein. Und selber Bild sein. Selber aus Farben. Aus Stein. Aus Wörtern. Keine Ketten. Einfach selber Kunst sein. Kunst leben. Lebenskunst. Das ist gefragt. Das kann ich nicht. Konnte ich noch nie. Lernen. Es ist nie zu spät. Das kann doch nicht so schwer sein! Leben. Und Kunst. Für 7 Tage. Auf! Keine Ketten. Alles Entscheidung. Meine.
Immer die gleichen Wege
Wähl ich
Die Steinigen.
Labyrinthe such ich mir aus
Darin ich mich dann
Wochenlang verlieren kann
Wachse ich daran?
Oder leb ich
Kontinuierlich
Die selben Emotionen
Die selben Reaktionen
Alles Kreise nur
Etwas mal ganz anders tun
Die Dinge mal ganz anders sehn
Wände einreissen
Denkmäler köpfen
Eigene Kurven schlagen
Eine Türe zu
Und neue Fenster auf
Eine Leere, die zu ertragen
Sich erst erlernt

Montag, 16. März 2009

An diesen rabenschwarzen Tagen
Muss man locker die Füsse hochlagern
Und die grauen Klagen abstreifen
Die wie Spinnweben um sich greifen

An den hellen, klaren Tagen
Muss man dafür alles wagen
Dabei weit über sich hinweg steigen
Und die allerbesten Seiten zeigen

Und so drehen Augen und
Köpfe sich zu
Langeweile nagt an mir
Komm schon Welt!
Bring mir was Schöner her
Etwas, daran ich mich erfreuen kann
Mir scheint es schläft alles hier
Alles schläft -
Diese Ferne ...
Immer wieder drückt sie mir die Kehle zu
Ich möchte jemanden bei mir haben
Jemanden ganz nah
Immer streck ich die Hand aus
Und greife ins Nichts
Immer will ich dich halten
Doch der Tag reisst dich von mir
Ich trete über totes Laub
Nimmerendenwollender Herbst
Wie hälst su mich gefangen?
Wann ist der Sommer von uns gegangen?
Sonne, Mond und STerne
Alles im Segel
Die See ein Plausch
Mütze tief im Gesicht
Die Gischt - sanft
Lachend die Wellen mir zu

In der Stille fängt das Chaos an

Schweigen. Erzwungenes.
Ungesagtes. Alles Vermutungen ..
Soviel Platz. Verlorengehen.
Man möchte schreien.
Die Stille brechen.
Stille hat Macht.
Fragen werden durchsichtig.
Darüber muss man reden.
Eingesperrt sein. Im eigenen Kopf.
Ein Mund der vertrocknet.
Darüber muss man reden.
Eine Zunge wie ein Stein.
Gedanken bilden. Aus Stein.
Bilder heraushauen.
Über Schweigen muss man reden.
So lange, bis alles schreit …
Nimmermehr träum ich mehr
Mein Schlaf ist flach
Bedeutungslos

Nimmermehr wach ich mehr
Mein Tag ist fad
Gehaltslos

Dabei hatte ich mal so viel
Grosses vor

Was ist aus mir geworden?
Das Kind?
Ich steig über den Schatten
Greif ins Licht

Meine Hände tanzen
Augen wie Fenster
Weit auf ..
Wenn Träume Tag werden
Es sitzt mir mein Kopf
Nicht auf dem Hals -
Über Kopf
Verloren

Blind stopler ich vor mich hin
Alles ist so undurchsichtig
Geworden
Wo die Transparenz?
Klarheit in - allen Dingen

Ein Leben zuvor
Ein Anderes
Und jetzt ..

Gefesselt. Geknebelt -
Am Marterpfahl
Angeprangert

Besser so
Angst zu stolpern
Den kleinen Zeh anschlagen
Versagen

Kann man so lieben?
Wieweit gehen?
Auf welcher Seite stehen?
Welchen Flüssen folgen?
Mit welchen Tieren ziehen?
Vor welchen Feinden fliehn?
Wann stehen bleiben?

Sich vor Erstaunen die Augen reiben
Leben, Licht, Werden. Glänzen, Wärmen, Teilen. Als noch Bäume meine Wege säumten. Das offene Feld. Raben. Leuchten. Ein Hund. Springen über alle Tränen. Flüsse. Ein Meer aus Traurigkeit. Und Lügen. Aufhören! Es ist Zeit. Es gibt keine Zeit. Hoffnung. Träumen. Wovon? Wie lange? Oder fliessen lassen. Den Moment. Fühlen. Lieben. Lassen. Gibt es Dinge, die man einfach nicht richtig sagen kann? Ich kann mich nicht immer verstecken. Die Höhle. Dunkel. Aufstehen. In den Tag. Hinaus. Kennenlernen. Wagen. Sich verletzen. Wieder aufstehen. Und in der Nacht beten. Für das Schlafende. Den Träumer. Lesen. Nicht nur sitzen. Umarmen. Den Tag. Die Nacht. Leben ...
Ein See - und schwere Luft
Ein Ort an dem uns niemand sucht
Mächtige, prächtige Tannen
Bäume einer höheren Art
Stehen hier gemeinsam zusammen
Hier sind wir zart
Und lieblich
Und besonnen
Da wo ich herkomm
Wurden Schatten ans Licht gezerrt
Nicht wie hier
Hinter Schloss und Riegel gesperrt

Den Blick nach vorne gerichtet
Bedeutete Tag
Je weiter ich hier nach vorne schau
Umso dunkler nachtet es
Und Schweigen tritt zwischen uns

Da wo ich herkomm
Wurde öfters mal laut
Und in all dieser Stille
Wünsch ich mir manchmal das Schreien zurück
Die Gestalt
Steht sie da
Nackig halb
Durchbohrt von Pfeilen

Ja wir
Hört alle her
Die Gesellschaft
Habens ebensowenig geschafft

Stehn da
Nackig halb

Durchbohrt von Pfeilen
Die Hände gebunden
Zwar nur halb
Mit losen Seilen
Aber endlos leeren Stunden

Vergessen

Ein eigenartig Spiel
Umweht mich stetig
Und graualte Fäden
Web ich ewig

Silver strings
From golden hands
Strings to play
And strings to strain

And darkness -
Single spots of light
How blind
So dark!

Was wissen wir schon
Vom Ziel des Spiels?
Und das Ende
Lacht uns ins Gesicht