Freitag, 26. Oktober 2007

Fragen über Fragen ...

Wenn das Leben ein Spiel ist; welche Farbe bin ich darin?
Ist es besser über sich selber zu lachen oder über andere?
Wie lange kann man den Mond ansehen ohne zu erblinden?
Warum meide ich den Sonnenschein?
Gibt es jemand oder etwas, das über uns wacht?
Wo bin ich wenn ich träume?
Kann man Reisen im Schlaf?
Wann genau bin ich hellwach?
Kann man wach träumen?
Wie geht das?
Wohin führt es uns?
Weshalb will ich immer, sobald es etwas schwierig wird in meinem Leben, sogleich irgendwohin verreisen?
Bringt uns Reisen weiter?
Werden wir dadurch weltoffener und/oder weiser?
Können Tiere lieben wie Menschen?
Was genau ist Treue?
Wie lieben wir Menschen? Nenne drei Arten.
Warum bedeutet uns 'Lieben' so viel?
Könnte sich ein Mensch alleine all das Wissen der Welt merken?
Wisser wir zuviel?
Oder eher zuwenig?
Ist mein eigenes Wissen wie ein Ozean?
Herrscht zur Zeit Ebbe?
Ist irgendetwas, das ich weiss, nicht von Bedeutung?
Wieviel Bedeutendes weiss ich nicht?
Ist Bedeutung dynamisch? Fragil? Zeitabhängig?
Weshalb kann ich nicht mehr weinen?
Lache ich deshalb heute mehr?
Was ist Glück?
Wird mich das Glück jemals finden?
Werde ich vom Glück überhaupt gesucht?
Oder ist es andersrum? Muss ich mich etwa auf die Suche machen?
Wonach soll ich genau suchen?
Werde ich wissen, wenn ich es gefunden habe?
Wie?
Fühlt sich Glück an, wie wenn man auf Wolken gehen würde?
Oder eher wie ein Tag voll Sonnenschein?
Oder wie Verliebtsein ins Leben?
Wie kann ich mich in mein Leben verlieben?
Fühlt sich Verliebtsein an, wie wenn man auf Wolken gehen würde?

Wie fühlt es sich eigentlich an auf Wolken zu gehen?

Dienstag, 23. Oktober 2007

Seltsam ist's
Ich steh auf dem Kopf
Und dreh mich im Kreis

Das Leben hier unten
Ist so ganz und gar anders
Und doch so grausam gleich

Wer bin ich denn?
In diesem Land
Ich habe mich verbannt
Und alles, was ich mal gekannt

Was tu ich hier?
In diesem Leben
Ich kann hier keine Netze weben ...

Samstag, 20. Oktober 2007

Was sind das für seltsame Zeiten
In denen mein Herz im Dunkel irrt
Ich war schon lange nicht mehr so in mir verkehrt
Wie wenn hundert Herzen streiten

Eines will in die Freiheit hinaus
Eines wünscht sich ein ruhiges Haus
Eines will wild und ungezähmt bleiben
Eines will sich bieder kleiden
Eines will närrisch sein
Eines verantwortungsvoll und rein
Eines kalt - eines heiss
Eines faul - eines strotzt vor Fleiss
Eines mag die Einsamkeit
Ein anderes muss raus und lechzt nach Aufmerksamkeit

Und eines nennt sich Klaus

All diese Stimmen, ringen
Wimmern, klagen, singen
Bringen Bilder, tauschen Lieder
Und dann verstummen sie wieder

Es ist ein Rauschen zwischen meinen Ohren
Und ich bin verloren
Tief in meinem Gesicht
Da - noch ein Spiegelbild, zu Glas gefroren
Ich erkenne mich nicht

Bin verloren - mein Herz ein Stein
Es kann sich einfach nicht sicher sein
Und verhärtet mit jedem Tag

Ich brauch Rosen und Sonnenschein!
Will nur noch lachen und glücklich sein ...
What is an apple for when you can't eat it?
What is a crown for when you can't wear it?
What's beauty for when you don't see
What's love for when you're not free

We are always so hungry, so angry
And in the light of the moon
You can see our teeth and the anger
Ready to kill out of hunger
Did you know that Heaven actually is a very cruel place.
Angels are hanging there on the clouds and some of them fall from time to time.
There is no hold. There is no peace.
You can hear the angels cry and whisper evil thoughts.
The queen opens up the book
And all the letters inside
Written with the tears she wept
Fall out and splash on the floor
A river rises - strong and wide
To wash her fears away
Then she will be no more
Than a beautiful word to say ...
Das Leben spielt nicht mehr mit mir
Es lässt mich stehen
Mir bleibt nicht anderes übrig
Als mich im Kreise zu drehen
Ich kann es einfach nicht ganz sehen
Die Launen des Seins
Doch was kann ich schon verstehen ...

Mein Herz will tauen und glänzen
Ich will mit den Wellen tanzen
Und über sie Wolken gleiten
Mich dürstet nach Liebe
Nach Abenteuer und Siegen

Ich will viel
Und immer mehr
Und ich erwarte allzu sehr
Und zuviel und ohne Worte

Ach, wie oft bin ich enttäuscht
Wie oft denke ich, ich hab mich getäuscht
Oft wars dann nicht mal so
Oder anders irgendwo

Ich nehm die Menschen viel zu ernst
Ich will ihnen trauen doch weiss nicht wie
Ich will ihnen nah sein doch bleibe selbst fern

Was ist das nur mit mir
Diese Barrieren und dies Zögern
Bis jetzt ging doch in meinem Leben
Mehrheitlich alles gut aus
Komm doch meist unverletzt raus
Raus aus den Stürmen
Hinein in die Türme
Schutz gesucht hinter dem Wall
Versteck vor dem Fall

Doch meist eh zu spät ...

Diese Wut, die in mir kocht
Mir Gedanken in den Schädel pocht
Dunkle Bilder heraufbeschwört
Sich im Nirgendwo verliert
Und dann mitten in der Nacht
Die argsten Träume mir beschehrt

Sonntag, 14. Oktober 2007

Draussen rauscht das Meer
Das Feine
Und ein leiser Wind
Raschelt die Blätter

Das ist alles, was ich von draussen weiss

Dunkel ists
Manchmal hell
Die Tage wechseln hier schnell
Ich befinde mich in einer
Unglaublichen Zeit
Das glaubt mir Zuhause
Keiner

Ich dreh mich, wind mich
Streck mich, zieh mich

Und die Stunden rasen
Tage, Wochen; wie weggeblasen

Träumen tu ich kaum noch
Eigentlich nie ...

Und es ist gut -

C.

Hier bin ich also nun
Häng im Osten Australiens rum
Doch was von mir hier

Ist rätselhaft

Eine Schale, mehr ist nicht
Und ich erinnere mich
An eine C. das ist lange her

Was ist bloss mit mir passiert
Hab so in Verantwortung pressiert

Und dabei ganz verpasst
In meiner Hast
Wer ich bin und war
Für immerdar

Ein Wesen zwischen Schatten und Licht
Das leicht auseinanderbricht
Ein Wesen durchdrungen von Silber und Gold
Doch aussen hart wie Ebenholz
Wie lange kann man ohne Liebe leben?
Weshalb ist es so wichtig sich jemandem hinzugeben?

Das Leben ist ein eigenartiges Spiel
All die Spiegel auf die mein Schatten fiel

Und hin und wieder passierte es - ach
Dass ein solcher Spiegel zerbrach

Und jedesmal weine ich Scherben
Über das Seinlassen und Werden
Once a while
In a country far far away
I walked a path
Golden and full of joy

Now I'm living in a land of gold
But can find no hold

Thin air - I feel breathless
Emotionless, hopeless

Dry like the desert
Alone in this world

Once full of dreams
I now weep no tears
Es war gestern ein seltsamer Tag
Wolken und Sonnenschein rangen um mich
In diesem Getümmel trieb ich daher
Verloren zwischen dem Himmelheer

Und Abends dann urplötzlich
Explodierte die Szenerie
Und ich erlag hunderten von Strömen
Unterdrückten, dunklen Tränen

Ich wurde geschüttelt
Gerüttelt
Trieb hoffnungslos dahin

Ich war verwirrt
Verirrt
Ein kleines Kind

Draussen in einer weiten Welt
In der sich alles anders dreht